Psychologische Psychotherapeutin (VT)
"Jeder Mensch hat die Fähigkeit, sein Leben zu gestalten, wenn er in einem Klima von Akzeptanz und Verständnis ist." - Carl Rogers
Psychotherapie bedeutet für mich, meinem Gegenüber mit Offenheit und ohne Wertung zu begegnen. Gemeinsam wird ein Raum geschaffen, der es ermöglicht, sich selbst zu begegnen, wahrzunehmen und zu verstehen. Dabei spielt auch die biografische Arbeit eine wichtige Rolle, um eigene Erfahrungen und Lebensmuster besser einordnen und deren Einfluss auf das heutige Erleben verstehen zu können.
Ich begleite diesen Prozess mit Einfühlungsvermögen, Authentizität und Geduld und versuche, mit einer Prise Humor Leichtigkeit zu bewahren. In meinen Sitzungen orientiere ich mich an den aktuellen Themen und Bedürfnissen meines Gegenübers, ohne die übergeordneten Ziele aus dem Blick zu verlieren. Neben kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden lasse ich gern auch achtsamkeits- und körperorientierte Ansätze einfließen, um einen tieferen Zugang zu sich selbst und den eigenen Ressourcen zu fördern. Je nach Situation arbeite ich gern mit Metaphern und Symbolen, die innere Prozesse veranschaulichen, oder auch mit strukturierenden Methoden, etwa durch Flipchart-Arbeit, Visualisierungen oder Listen, um Gedanken und Verhaltensmuster greifbarer zu machen.
Meine therapeutischen Wurzeln liegen in der Sprachtherapie. In diesem Bereich der therapeutischen Arbeit wurde mir die enge Verbindung zwischen Sprache, Erleben und psychischen Prozessen besonders bewusst. Daraus entstand der Wunsch, diese Zusammenhänge vertieft zu verstehen, weswegen ich ein Psychologiestudium begann. Im Anschluss folgte meine Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin, die ich 2025 mit der Approbation abschloss. Während der Weiterbildung arbeitete ich in einer Akutpsychiatrie unter anderem mit Menschen mit affektiven Erkrankungen und Psychosen. Die darauffolgende Arbeit im ambulanten Setting empfand ich als besonders bereichernd, da ich über längere Zeiträume die unterschiedlichsten Menschen begleiten und deren Entwicklungen erleben durfte. Parallel war ich an der Universität des Saarlandes im Bereich Persönlichkeitspsychologie in Forschung und Lehre tätig. Darüber hinaus erwarb ich die Fachkunde für Gruppentherapie und bin beeindruckt von den Stärken dieser Therapieform.